Hypnose Und Coaching Bärbel Reeh - Hypnose

From Daniel San Martin's wiki
Jump to navigation Jump to search


Ihr klassischer Stil der hypnotischen Heilbehandlung wurde mit wenigen Abwandlungen bis vor etwa 25 Jahren in Europa praktisch ausschließlich praktiziert, und ist vor allem unter älteren oder nur begrenzt ausgebildeten Hypnotherapeuten auch heute noch verbreitet. Sowohl die experimentelle als auch die klinische Hypnoseforschung entwickelte sich vor allem in den letzten 30 Jahren erheblich, berichtet der Hypnose Dachverband Schweiz (DHS). Seit etwa den 1970er Jahren wurden die Techniken des US-amerikanischen Psychiaters und Hypnotherapeuten Milton H. Erickson (1901-1980) und seiner Schüler (Ernest Rossi, Jay Haley, Jeff Zeig, Stephen Gilligan, Richard Bandler, John Grinder u.v.a.) in Europa bekannt. Ich habe bereits im Alter von 14 Jahren mein erstes Seminar zum Thema Meditation besucht und dann angefangen zu meditieren, jeden Tag 45 Minuten über viele Jahre. Obwohl Erickson und die Ericksoninaner gelegentlich auch Therapien über mehrere Jahre hinweg durchführen, sind die meisten Behandlungen eher kurz, also auf einige wenige Sitzungen angelegt. Die Hypnose kann in einer Sitzung oder in mehreren Sitzungen abgehalten werden, um die Wirkung zu verstärken. Deshalb können in der Hypnose Worte und Vorstellungen, durch Ansprechen des Unterbewusstseins, eine wesentlich stärkere Wirkung erzielen als im Wachbewusstsein; was auch erklärt, warum ein Hypnotiseur mit Hilfe von Worten viel bewirken kann.



Suggestionen werden als „Programmbefehle" (Computersprache) verstanden, mit denen die im Unbewussten „gespeicherten" (dito) Muster in Trance „abgerufen" und „umprogrammiert" werden können. „Negative Programme" bzw. „dysfunktionale Glaubenssätze" sollen „gelöscht" werden. Der Begriff „Hypnose" bzw. „Hypnotismus" wurde erstmals von dem britischen Chirurgen James Braid (1795-1860) verwandt, der darunter einen „nervösen Schlaf" verstand, der durch „anhaltendes gespanntes Richten der Aufmerksamkeit, drive.google.com besonders des Blickes, auf einen Gegenstand von nicht aufregender Beschaffenheit" entstehe. Der Begriff Hypnose stammt von dem griechischen Wort hypnos, welches Schlaf bedeutet. Der entsprechende Begriff bei den amerikanischen Naturvölkern ist „Medizinmann" bzw. „Medizinfrau" (häufig waren und sind Frauen Schamaninnen bzw. Medizinfrauen). Oft ist jedoch kein Zusammenhang mehr zwischen dem Schmerz und der Schädigung bzw. der Erkrankung, die einst den Schmerz auslöste, erkennbar. Diese Ebenen auseinanderzuhalten und zugleich im Zusammenhang zu erleben setzt viel Erfahrung und Übung voraus. Viele Anfänger stellen sich einen Menschen, der hypnotische Techniken anwendet als eine Art von Magier vor, der Macht über sie hat und diese seine Macht dazu nutzt, Dich dazu zu bringen, Dinge zu tun, die Du Dir in Deiner Fantasie vorstellst und glaubst, sie nicht tun zu wollen.



Klassische Hypnose ist eine Art „Verbalmedikation" auf der Symptomebene. Klassische Hypnose erzeugt Ängste vor der „Macht" des Hypnotiseurs, weckt unrealistische Erwartungen und trägt zur Selbstentmächtigung des Patienten bei. Mit den modernen ericksonschen Techniken kann man heute praktisch jeden motivierten Patienten in eine Trance führen, die für die meisten therapeutischen Zwecke ausreichend tief ist. Wenn Sie das verstanden haben, können Sie leicht ganz tief in Trance gehen. Im Gegenteil, wenn Sie Selbsthypnose lernen und diese Techniken unter anderem mit Hilfe der Suggestionen einbringen kann es Ihnen viele Vorteile im tägliche Leben bescheren. Wenn Sie Selbsthypnose lernen wollen, können Sie einen Kurs besuchen und sich von einem erfahrenen Hypnocoach oder -therapeuten anleiten lassen. Autosuggestion ist im Grunde genommen Selbsthypnose und von jedem erlernbar. Menschen, die beten, führen nichts anderes als eine Selbsthypnose durch. Anders gesagt: die spontane posthypnotische Amnesie war zunächst vielleicht nichts anderes als ein Paraphorand der Versenkungsmetapher. Freud sah allerdings das Unterbewusstsein völlig anders als es ein moderner Hypnotherapeut sehen würde.



Geschieht dies allein durch Druck, würde man von Akupressur sprechen. Schamanische Bewusstseinszustände werden als „ekstatisch" bezeichnet in dem Sinne, dass der Schamane das Empfinden hat, sich während des Rituals aus seinem Körper zu lösen und in die Welt der Geister zu reisen (in der modernen Hypnotherapie würden wir von einem dissoziativen Bewusstseinszustand sprechen). Dem Schamanen wird also nicht nur die Fähigkeit zugesprochen, von den Geistern Botschaften zu empfangen (wie den so genannten „Medien"), sondern darüber hinaus mithilfe bestimmter Praktiken eine gewisse Kontrolle über die Geister zu haben. Die wichtigste Funktion des Schamanen ist das Heilen, wobei dieses nicht wie in der modernen Psychotherapie primär als unmittelbare Einwirkung auf ein erkranktes Individuum, sondern als ein spiritueller und sozialer Vorgang verstanden wird, der den gesamten Stamm und dessen Beziehung zur Natur und zum Kosmos (zur „Geisterwelt") betrifft. In der Entwicklung der hypnotischen Psychotherapie können historisch bestimmte Phasen unterschieden werden, die mit veränderten hypnotherapeutischen Paradigmen einhergehen. Er arbeitete abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse, Vorlieben und Abneigungen des Patienten mit indirekten Suggestionen, gezielter Verwirrung sowie mit hypnotischen Metaphern und Geschichten.